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Moin Basti!

Crew-Vorstellung #5: dieses Mal mit Basti. Er ist einer unserer drei Geschäftsführer und gibt spannende Einblicke in die Geschichte von Sourceboat.
06.07.2021
Bene Clauß
Bene Clauß
Projektmanager
Moin Basti!

Wer bist du und was machst du hier?

Ich bin Sebastian, oder einfach Basti. Ich bin 33 und komme aus dem schönen Aukrug. Nach dem Abi 2008 habe ich ein paar Semester Wirtschaftsingenieurwesen in Kiel studiert und ab 2011 Angewandte Informatik an der HS Flensburg. Währenddessen habe ich noch meinen Wehrersatzdienst beim Katastrophenschutz in Neumünster geleistet.

Gleich zu Beginn des Studiums habe ich Simon und Phil kennengelernt und bin dann auch im gleichen Haus wie Simon in eine WG gezogen. Anfangs hat mir Simon sein Internet geliehen, daran erinnere ich mich noch. So richtig befreundet waren wir eigentlich ab dem 3. Semester und gemeinsam haben wir an der Hochschule dann ein Studienfach zum Thema Gründung belegt. Die Idee gemeinsam zu gründen kam etwa Ende 2014 / Anfang 2015. Meine Bachelor Thesis habe ich im Sommer 2015 geschrieben und im Oktober 2015 ging es dann tatsächlich los.

Seitdem bin ich neben Phil und Simon einer der Geschäftsführer von Sourceboat. Dadurch, dass wir zu dritt sind teilen wir uns die klassischen Geschäftsführungs-Aufgaben logischerweise auf. Mein Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich Organisation & Finanzen. Abgesehen davon sind wir auch alle drei noch voll im Tagesgeschäft eingebunden. In meinem Fall ist das Softwareentwicklung und die Projektleitung von LEASE A BIKE. Daneben habe ich viele Termine mit Kunden oder Partnern. Generell netzwerke ich gerne und viel, wobei das aktuell ja leider nicht ganz so einfach ist.

Was ist dein Antrieb Sourceboat zu leiten und zu lenken?

Ich hatte schon immer einen großen Drang mich selbst zu verwirklichen. Auch wenn ich vor der Gründung von Sourceboat nicht viele andere Jobs hatte, habe ich mich immer irgendwie eingeschränkt gefühlt. Ich konnte einfach nicht nach meinen Vorstellungen und Werten arbeiten. Das zieht sich durch ganz viele verschiedene Bereiche. Flache Hierarchien & viel Eigenverantwortung - sowas steht heute in jeder Stellenanzeige aber wirklich gelebt wird es meiner Erfahrung nach leider viel zu selten, das wollte ich für mich ändern.

Natürlich kann man als einzelner Angestellter nicht die gesamte Ausrichtung der Firma bestimmen, das funktioniert auch bei uns nicht. Es kann aber jeder seine Vorstellungen und Ideen einbringen und so seinen Teil dazu beitragen. Schließlich ist es auch das Team, dass hinter der Ausrichtung und den Entscheidungen stehen muss. Ein wichtiges Beispiel sind für mich unter anderem viele technische Freiheiten in unseren Projekten. Es muss nicht immer alles nach Schema F gemacht werden. Wir probieren gerne aus, lernen und testen neue Technologien und fallen dabei natürlich auch mal auf die Schnauze. Das hat dann in einem Projekt vielleicht nicht optimal funktioniert, die Erfahrung ist aber in jedem Fall nützlich für andere Projekte und hat sich dadurch trotzdem gelohnt.

Ausprobieren, Lernen, sich weiterentwickeln. Das ist mir wichtig. Meiner Erfahrung nach fehlt dafür oftmals einfach die Zeit - das versuchen wir anders zu machen. Jeden Tag geht das auch nicht, das ist klar. Aber alles in allem denke ich schon, dass es bei uns viel Raum für Entwicklung und Entfaltung gibt.

Das war und ist auch eigentlich mein größter Antrieb: All die Dinge, die ich mir als Angestellter für mich selbst und meinen Arbeitsalltag gewünscht habe umzusetzen und auch unseren Mitarbeitern anbieten zu können.

Wie kriegst du nach der Arbeit den Kopf frei?

Als Selbständiger ist richtig Abschalten ehrlich gesagt nicht leicht. Man hat viele Freiheiten aber auf der Gegenseite natürlich auch viel Verantwortung. Für mich ist es schon mal enorm viel Wert, dass ich mit Simon und Phil zwei Jungs an meiner Seite habe und keiner von uns ganz allein da steht. Das ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl!

Ganz aus dem Kopf bekomme ich die Arbeit eigentlich nie, zumindest nicht für einen längeren Zeitraum. Ich denke das ist ganz normal und gehört einfach dazu. Das heißt aber nicht, dass ich permanent panisch an Probleme denke, sondern dass einem einfach Gedanken im Kopf rumschwirren, die mit dem Unternehmen zu tun haben. Aber man gründet ja auch nicht sein eigenes Unternehmen, mit dem Ziel am Ende den klassischen 9to5 Job zu haben. Es ist ja viel mehr als das.

Um zur Frage zurückzukommen: Ich angle und spiele ganz gerne Golf. Das wissen die wenigsten über mich, beides mache ich aber schon seit Ewigkeiten. Beides ist sehr entspannt, man ist an der frischen Luft, kann gemeinsam mit anderen los oder einfach auch mal alleine seine Ruhe genießen. Dabei kann ich super abschalten und entspannen!

Mein SUP liegt auch immer im Kofferraum, allgemein macht mir eigentlich alles draußen Spaß. Bei schlechtem Wetter werkel und bastel ich gerne oder spiele Spiele - ich bin mega Spiele Fan! Brettspiele, Kartenspiele, ich spiele alles und verliere dabei nur sehr ungern.

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