Blog >>> Crew_

Moin Tristan!

Dieses Mal ist Tristan in unserer Crew-Vorstellung an der Reihe. Er gehört schon seit seiner Studienzeit zum Team und ist mittlerweile unser zweitdienstältester Kollege.
24.08.2021
Bene Clauß
Bene Clauß
Projektmanager
Moin Tristan!

Wer bist du und was machst du hier?

Ich heiße Tristan, bin gerade 29 geworden und bin - wie fast alle anderen im Team auch - Softwareentwickler. In Flensburg bin ich seit 2015, eigentlich komme ich aus Wilster ganz in der Nähe von Itzehoe. Die Schulzeit war bei mir spannend, zuerst war ich auf der Hauptschule, danach habe ich meine Mittlere Reife in Itzehoe gemacht und erst im Anschluss daran die sogenannte fachgebundene Hochschulreife, das man quasi mit dem Abi vergleichen kann. Danach habe ich 2015 angefangen Angewandte Informatik zu studieren.

Ich mache hauptsächlich Backend-Entwicklung bei uns. Seit ich bei Sourceboat bin, gehöre ich zum Projekt-Team von SEPP.One, das macht auch den Hauptteil meiner Arbeit aus. Die Anwendung weiterzuentwickeln, Kundensupport, Bugs fixen, das sind meine Aufgaben im Projekt. In der Anwendung an sich kümmere ich mich hauptsächlich um die Programmierung vom “Lift”, das ist ein System zur automatisierten Steuerung von Lagerregalen in denen Spezialwerkzeuge auf kleinstem Raum verwaltet werden. Abgesehen davon bin ich ein Ansprechpartner für Cross-Plattform-App Entwicklung in der Firma.

Wie bist du bei Sourceboat gelandet und was gefällt dir bei uns?

Das war relativ zufällig, dass ich zu Sourceboat gestoßen bin. Ich habe eine Firma für das Praktikumssemester gesucht, Anfang 2018 meine ich. An der Hochschule gab es eine Veranstaltung bei der Studenten aus höheren Semestern ihre Praktika und Betriebe vorgestellt haben und da habe ich Kevin kennengelernt, der Sourceboat vorgestellt hat.

Was Kevin vorgetragen hat, fand ich sehr interessant. Er hat hervorgehoben, dass es bei Sourceboat keine Hierarchien gibt und zudem noch flexible Arbeitszeiten. Daraufhin habe ich mir die Nummer von Kevin besorgt, nochmal mit ihm geschnackt und dann die Jungs kontaktiert. Im Sommer 2018 habe ich dann drei Monate lang mein Praktikum absolviert, im Anschluss daran war ich bis zum Ende des Studiums Werkstudent, habe die Bachelorarbeit hier geschrieben und bin seitdem festangestellt.

Ich mag die Arbeit bei Sourceboat sehr gerne. Alle sind auf einer Wellenlänge und wie schon gesagt, was mir am meisten gefällt ist, dass man sich die Arbeitszeit wirklich fast komplett frei einteilen kann. Es gibt keine feste Kernarbeitszeit, keine festen Regelungen, wann man im Büro arbeitet oder wann im Homeoffice. Mal arbeite ich vormittags zuhause und gehe dann nach der Pause ins Büro. Mal gehe ich mittags einkaufen oder erarbeite ein paar Überstunden, die ich dann später wieder abfeiern kann. Das ist alles kein Problem, man muss sich nur mit den anderen abstimmen, dann klappt das super.

Wie bist du zum Programmieren gekommen?

Angefangen mich für das Programmieren zu interessieren habe ich in der 7. oder 8. Klasse. Wie Websiten und Programme funktionieren, wollte ich herausfinden. Ich habe mir dann viel dazu auf YouTube angeguckt und einfach nach Erklärungen gegoogelt. Das was ich dabei gesehen habe, fand ich total interessant und kurze Zeit danach habe ich meine erste Website gebaut, ganz stumpf mit HTML & CSS und ohne konkreten Inhalt, einfach ein bisschen rumgebastelt und verschiedenste Dinge ausprobiert.

Mit richtigen Programmiersprachen und Softwareentwicklung kam ich in der Berufsschule in Berührung. Im letzten Schuljahr hatte ich Informatik und da haben wir viel mit C++ gemacht. Ich glaube spätestens ab dem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich beruflich was in die Richtung machen will. Gemeinsam mit drei Kumpels aus der damaligen Klasse haben wir dann zusammen in Flensburg angefangen Informatik zu studieren.

Während meine drei Kumpels das Studium nach und nach wieder abgebrochen haben, wurde meine Faszination für die Programmierung mit jedem Semester eigentlich noch größer. Programmieren ist wie LEGO bauen. Man kann einfach alles umsetzen, was man sich vorstellen kann, es gibt kaum Grenzen und man kann so viele Probleme damit lösen. Am beeindruckendsten finde ich nach wie vor, dass man reale Dinge steuern kann, wie z.B. Roboter, oder jetzt auf ein konkretes Projekt bei der Arbeit bezogen eben den Lift bei SEPP.One.

Teilen @